LA PLAPPER PAPP
41 Jahre Stabpuppentheater

Die Erfolgsgeschichte von LA PLAPPER PAPP
begann - genau genommen - 1960.
In diesem Jahr kreierte die Malerin und
Materialkünstlerin Anni Weigand, damals
Dozentin für bildhaftes Gestalten im Jugendhaus
Ost in Stuttgart, ihre ersten Papp-Röhren-Puppen
für Erwachsene. Schon 1962 hatten ihre phantasie-
vollen Stars aus Pappe, Plüsch und Plunder ihren
ersten großen Auftritt: Beim internationalen
Puppenfestival in Warschau.
     35 Jahre Theater

Mit gemischten Gefühlen ging man damals auf Reisen. War man doch bisher nur einmal bei einer Puppenwoche in Ruit aufgetreten! Dort war "Puppenpapst" Ludwig Kraft auf LA PLAPPER PAPP aufmerksam geworden und vermittelte den Auftritt in Warschau. Auch technisch war man noch nicht gerade professionell ausgerüstet: Eine alte Schreibtischlampe und ein Filmprojektor dienten als Scheinwerfer. Doch mit dem innigen Heimatlied des Röhrenpuppen-Männerchors sowie mit Trude Herrs kessem Song "Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann!" spielte sich LA PLAPPER PAPP in die Herzen des Publikums. Es wurde ein erster, großer Erfolg.

Weitere Auslandsgastspiele im In- und Ausland folgten. "Mit Parodien aus dem Zylinder" verzauberte LA PLAPPER PAPP in den 60er Jahren die Menschen in England, Frankreich, Belgien, Tschechien, Rumänien und Ungarn. Und im Jahr 1970 sogar die Menschen in den USA.

Wegen des anhaltenden Erfolgs erhielt das poetische Puppentheater für Erwachsene 1970 eine eigene Bühne in Stuttgart: Den alten Gewölbekeller in der Villa Hauff. Bis heute ist dieses nostalgische Ambiente des Gewölbekellers die Spielstätte von LA PLAPPER PAPP mit über 1600 Vorstellungen geblieben.